Angiologie
Die Angiologie ist die Disziplin der Inneren Medizin, die sich mit den Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphgefäße des gesamten Körpers (mit Ausnahme des Herzens) befasst. Periphere Arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) und Venenthrombosen sind zwei der wichtigen Krankheiten dieser Disziplin. Insbesondere mit den (oberflächlichen) Venen befasst sich die Phlebologie, eine Subdisziplin der Dermatologie.
Periphere Arterielle Verschlusskrankheit pAVK
Bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) handelt es sich um eine Störung der arteriellen Durchblutung der Extremitäten. Die Erkrankung gehört zu den chronischen Gefäßkrankheiten der Arterien. Sie entsteht durch Einengung (Stenose) oder Verschluss (Okklusion) der die Extremitäten versorgenden Arterien oder seltener der Hauptschlagader (Aorta). Die Hauptursache ist mit etwa 95% die Arteriosklerose. Die Beschwerden der Betroffenen reichen von Beschwerdelosigkeit über belastungsabhängige Schmerzen mit Einschränkung der Gehstrecke (Claudicatio intermittens) bis hin zur amputationspflichtigen Gangrän. In Deutschland leiden rund 4,5 Millionen Menschen an einer pAVK.

